SKS-Schein beim Lehrbuchautor

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SKS-Schein

Der SKS-Schein (Sportküstenschiffer-Schein) ist ein amtlicher Führerschein für Segelyachten. Im Gegensatz zum Sportbootführerschein See ist der SKS-Schein verkehrsrechtlich nicht vorgeschrieben. Der SKS-Schein ist für die Sport- und Freizeitschifffahrt ein freiwilliger Führerschein. Bei Polizeikontrollen muss er nicht vorgelegt werden.

Benötigt wird der SKS-Schein jedoch zum Chartern und Versichern einer Segelyacht. Vercharterer müssen sich vor Übergabe der Yacht überzeugen, dass der Charterer die erforderliche Sachkunde besitzt. Der Sportbootführerschein See wird als Sachkundenachweis nicht anerkannt, da Segeln weder zum Ausbildungs- noch zum Prüfungsstoff gehört. Auch Versicherungen verlangen einen Sachkundenachweis im Segeln, bevor sie einen (größeren) Schaden bezahlen.

Wer in seiner Freizeit nur Motorbootfahren möchte, erwirbt den SKS-Schein nicht. Motorbootfahrer machen den Sportbootführerschein See und anschließend in einer kleinen Prüfung noch den Sportbootführerschein Binnen für die Antriebsart Maschine. Inhabern des Sportbootführerscheins See wird ja bekanntlich beim Erwerb des Binnenscheins etwa ein Viertel der Theorie- und die komplette Praxisprüfung erlassen.

Auch die Segler starten ihre Wassersportausbildung mit dem Sportbootführerschein See. Denn Voraussetzung für den Erwerb des SKS-Scheins ist der Besitz des Sportbootführerscheins See. Erst danach können sie ihre Ausbildung für den SKS-Schein beginnen. Wann sie starten, ist egal; Fristen gibt es nicht.

So wie Inhabern des Sportbootführerscheins See die praktische Prüfung beim Erwerb des Sportbootführerscheins Binnen für die Antriebsart Maschine erlassen wird, müssen Inhaber des SKS-Scheins keine praktische Segelprüfung für den Sportbootführerschein Binnen ablegen. Um ihren Sportbootführerschein Binnen auf Segel zu erweitern, müssen sie nur noch einen Fragebogen mit 7 Fragen ausfüllen. Mit den Kenntnissen aus dem SKS-Schein ist das so einfach, dass eine Ausbildung nicht mehr nötig ist.

Das wissen viele angehende Segler nicht, die ihre Segelausbildung mit dem Sportbootführerschein Binnen beginnen. Sie müssen die praktischen Prüfungen doppelt ablegen und könnten durch Wahl der richtigen Reihenfolge viel Geld sparen. Nur wer in den nächsten Jahren ausschließlich Jollen segeln möchte, sollte zuerst den Sportbootführerschein Binnen machen.

Gewerbliche Tätigkeit

Für die Sport- und Freizeitschifffahrt ist der SKS-Schein ein freiwilliger Führerschein, nicht jedoch für gewerblichen Einsatz. Wer ein Sportboot gewerblich einsetzen möchte, sei es um als Motorbootfahrer Angel- und Wasserskifahrten anzubieten oder um andere Segler auszubilden, benötigt für Fahrten in der 12-sm-Zone den SKS-Schein.

SKS-Schein für die Antriebsart Maschine

Der SKS-Schein kann theoretisch in zwei Varianten ausgestellt werden, für Segelboote und Motorboote oder nur für Motorboote. Weil aber seit 1999 kein einziger SKS-Schein für die Antriebsart Maschine ausgestellt worden ist, wird die SKS-Ausbildung nur für die Antriebsart Maschine nicht mehr angeboten. Motorbootfahrer, die den SKS-Schein erwerben wollen, sollten also auch gleich Segeln lernen oder sie müssten ihre praktische Motorbootprüfung auf einer Segelyacht unter Maschine ablegen. Das ist jedoch sehr unbefriedigend, da sich die Fahreigenschaften von Motoryachten und Segelyachten unter Maschine ganz erheblich unterscheiden können.

Ausbildung und Prüfung

Der Sportküstenschifferschein baut auf den Sportbootführerschein See auf. In der theoretischen Ausbildung werden die Grundkenntnisse erweitert und insbesondere die Arbeit mit Seekarten und Seebüchern intensiv geübt. Ein neues Thema ist Seesegeln; Seemannschaft, Wetterkunde und Verkehrsrecht werden vertieft. Termine dafür.

Lehrbuch dazu.

Besonders reizvoll ist die praktische Ausbildung, die auf einer Segelyacht im Rahmen einer ein- bis zweiwöchigen Seereise erfolgt. Dabei werden nicht nur die erforderlichen 300 sm zurückgelegt, sondern auch der Umgang mit dem Schiff auf See wie im Hafen trainiert. Am Ende der Reise erfolgt die praktische SKS-Prüfung.

Die Reihenfolge der Ausbildung und der Prüfungen ist freigestellt; empfohlen wird jedoch zuerst die Theorieausbildung zu absolvieren, weil in der praktischen Prüfung auch Kenntnisse aus der SKS-Theorieausbildung abgefragt werden können.

Alle Prüfungsteile (Theorie und Praxis) müssen innerhalb von 24 Monaten abgelegt werden. Prüfungsteile, die länger als 24 Monate zurückliegen, verfallen. Davon gibt es keine Ausnahme. Jegliche Verlängerung – egal aus welchen Gründen, sei es Schwangerschaft, Krankheit oder Unfall – ist ausgeschlossen, auch wenn es nur um einen Tag gehen sollte.

Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

— 16 Jahre
— Besitz des Sportbootführerscheins See

Der Seemeilennachweis kann mit dem SKS-Ausbildungstörn erbracht werden.